Form
Schildvulkane haben typischerweise flach geneigte Flanken und ein breites, sanft gewölbtes Profil.
Erkunde Mount Sanford – Typ Schildvulkan, Standort: Vereinigte Staaten – anhand eines detaillierten 3D-Geländemodells und erfahre, wie Schildvulkane entstehen, ausbrechen und sich im Lauf der Zeit verändern.
IDENTITÄT / ORT
Mount Sanford gehört zum Typ Schildvulkan; Standort: Vereinigte Staaten.
FORM / WACHSTUM
Schildvulkane sind breite Vulkangebäude, die hauptsächlich durch wiederholte Lavaströme aufgebaut werden, die sich über große Flächen ausbreiten.
Schildvulkane haben typischerweise flach geneigte Flanken und ein breites, sanft gewölbtes Profil.
Wiederholte Eruptionen fördern häufig Lava aus Gipfel- oder Flankenöffnungen und verbreitern und erhöhen dadurch das Vulkangebäude.
Schildvulkane können Lavaströme und Lavafontänen hervorbringen. Auch explosive Phasen sind möglich; eine Schildform garantiert daher keine ruhige Eruption.
Im Laufe der Zeit: Spätere Lavaströme können ältere Oberflächen bedecken, die Flanken verbreitern oder neue Bereiche mit Eruptionsöffnungen aufbauen; Erosion kann das Vulkangebäude umformen.
ERUPTIONSMATERIAL
Eruptionen von Schildvulkanen können fließende Lava, Lavaspritzer und andere Tephra freisetzen.
Lava ist Magma, das die Oberfläche erreicht hat. Ein Lavastrom ist geschmolzenes Gestein, das sich von einer Eruptionsöffnung wegbewegt, bevor es abkühlt und erstarrt.
Lavaspritzer sind ausgeworfene geschmolzene Lava, die beim Auftreffen noch weich ist, sodass sich einzelne Stücke abflachen oder miteinander verkleben können.
Tephra ist fragmentiertes Material, das bei einer Eruption in die Luft ausgeworfen wird; es reicht von feiner Asche bis zu deutlich größeren Stücken.
ZWISCHEN ERUPTIONEN
Zwischen Eruptionen können manche Vulkansysteme unter der Oberfläche weiterhin Wärme, Fluide und Gase transportieren.
Vulkanische Gase können sich vom Magma trennen und sich durch Klüfte, Eruptionsöffnungen oder durchlässiges Gestein bewegen.
Wo Wärme, Grundwasser und durchlässiges Gestein zusammentreffen, kann Wasser zirkulieren und sich erwärmen. Heiße Quellen, dampfender Boden oder Fumarolen können auftreten, wenn die Bedingungen dies ermöglichen.
Kleine Erdbeben können mit Gesteinsbruch oder der unterirdischen Bewegung von Magma und Fluiden einhergehen.
Veränderlicher Druck von Magma oder Fluiden kann Teile der Geländeoberfläche anheben, absenken oder verschieben.
Diese Prozesse können auftreten, ohne dass anschließend eine Eruption folgt.
VULKANÜBERWACHUNG
Seismometer zeichnen Erdbeben und andere Schwingungen auf. Deren Ort, Tiefe und Häufigkeit können dabei helfen, Vorgänge im Untergrund zu erkennen.
GPS-Instrumente und satellitengestütztes Radar können kleine Veränderungen der Position und Form des Bodens messen.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können Gase wie Schwefeldioxid und Kohlendioxid messen, um Veränderungen in einem Vulkansystem zu untersuchen.
Wärmebildkameras und Satellitensensoren können Veränderungen der Oberflächentemperatur erfassen.
Ein einzelnes Signal kann mehrere Ursachen haben; deshalb vergleichen Vulkanologinnen und Vulkanologen mehrere Messgrößen, bevor sie Veränderungen interpretieren.
Der 3D-Scan erfasst die Form, doch nicht die Seele.
Lade deine Erinnerung hoch, um das Gefühl dieses Ortes zu bewahren.